B Ü C H E R                A U T O R E N                V E R L A G               

Johann Karl Wezel (1747–1817)

Band 3: Herrmann und Ulrike

Herausgegeben von Bernd Auerochs

1997, geb., 921 S., ISBN 978-3-930978-03-8
 69 Euro [D], bei Bezug der Gesamtausgabe 59 Euro [D]

 

»Der beste teutsche Roman, der mir jemals vor Augen gekommen« – so lobte Christoph Martin Wieland 1780 – bald nach dem Erscheinen des Romans Herrmann und Ulrike. Dieses Werk aus der Feder Anthropologen, Pädagogen und Dichters Johann Karl Wezel ist ein Höhepunkt der Literatur der deutschen Spätaufklärung – kein Roman der Bildung des Helden, sondern einer seines Durchsetzungsvermögens. Standesschranken, Trennung, Mißverständnisse und vorehelicher Geschlechtsverkehr können die Liebe zwischen Herrmann und Ulrike nicht zerstören. Genauso ermüdet der Ehrgeiz Hermanns auch in subalternen Stellungen nicht. Der vielsitig desillusionierte Held gibt nicht auf und gelangt endlich selbst in die erwünschte Lage, nun andere den »Einfluß seines Daseyns« fühlen zu lassen.