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Band
3: Herrmann und Ulrike
Herausgegeben
von
Bernd Auerochs
1997,
geb., 921 S., ISBN 978-3-930978-03-8 69 Euro [D], bei Bezug
der Gesamtausgabe 59 Euro [D]
»Der
beste teutsche Roman, der mir jemals vor Augen gekommen« – so lobte Christoph Martin
Wieland 1780 – bald nach dem Erscheinen des Romans Herrmann und Ulrike. Dieses Werk aus
der Feder Anthropologen, Pädagogen und Dichters Johann Karl Wezel
ist ein Höhepunkt der Literatur der deutschen Spätaufklärung – kein Roman der Bildung des Helden, sondern einer seines
Durchsetzungsvermögens. Standesschranken, Trennung, Mißverständnisse und vorehelicher
Geschlechtsverkehr können die Liebe zwischen Herrmann und Ulrike nicht zerstören. Genauso
ermüdet der Ehrgeiz Hermanns auch in subalternen Stellungen nicht. Der vielsitig desillusionierte
Held gibt nicht auf und gelangt endlich selbst in die erwünschte Lage, nun andere den »Einfluß seines
Daseyns« fühlen zu lassen.
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